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Femmes au foyer Bettina Elsässer-Max und Kathrin Weber Vom 22. bis 30. Oktober 2005 Vernissage am 21. Oktober 2005 - 19.30 Uhr Galerie im Bürgerhaus
Dies ist bereits die dritte Ausstellung, die die Malerin Bettina Elsässer-Max und die Bildhauerin Kathrin Weber als "femmes au foyer" gemeinsam gestalten. Ihre sehr unterschiedlichen Themen und Arbeitsweisen vereinigen sich im Ausstellungsraum zu einem anregenden Ganzen, bei dem sich die fremdartige Nachbarschaft ebenso inspirierend wie intensivierend auswirkt.

BETTINA ELSÄSSER-MAX
Die Motive der ausgestellten Arbeiten von Bettina Elsässer-Max stammen aus der alltäglichen Umgebung und aus ihren früheren beruflichen Erfahrungen.
Ausgehend von einem perspektivischen Grundgerüst nähert sich die Künstlerin im malerischen Prozess durch lasierende Schichtung von Farbflächen dem atmosphärischen Charakter des entstehenden Bildraumes. Die Bilder wirken wie lichtdurchflutete oder auch versteckte Rückzugsräume.
Beim Zeichnen steht für Bettina Elsässer-Max nicht das Ergebnis, sondern die folgerichtige Annäherung der Linie an die Idee im Vordergrund. Die Zeichnungen erinnern an offene Schädel, die dem Betrachter Einblicke in menschliche Wesensarten bieten.
KATHRIN WEBER
Die "sogenannte Freiheit" ist das Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Arbeit Kathrin Webers zieht. Seien es Vögel, Fische, Pferde oder Schlangen, nie handelt es sich um gewöhnliche oder auch nur natürliche Vertreter ihrer Spezies. Fremdartig in Farbe und Form stehen sie als Metaphern im Raum, leuchtend und strahlend, als sei ihnen gerade ein Licht aufgegangen. Es sind die Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Handelns, die die Künstlerin aufspürt und in ihren Kreaturen Gestalt annehmen lässt.
Die Bildsprache ist bewusst eine sehr emotionale, die mit Farbwirkung, Licht, Symbolik, Bewegung und Körpersprache arbeitet, um eine möglichst direkte und unverfälschte Beziehung zum Betrachter zu schaffen.
Pressemitteilung der Gemeinde Gröbenzell vom 4. Oktober 2005
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