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Eröffnung der 15. Saison der Gröbenzeller Konzertreihe am Samstag, den 24. September 2005 um 20:00 Uhr im Festsaal der Rudolf-Steiner-Schule, Gröbenzell mit dem Trio di Clarone (Sabine Meyer, Klarinette / Reiner Wehle, Klarinette / Wolfgang Meyer, Klarinette). Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Philipp Emanuel Bach, Edison Denissow, Francis Poulenc und Igor Strawinsky.
Programm
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Adagio und Fuge F-Dur KV 404 a für Klarinette, Bassetthorn und Bassklarinette
1 Adagio
2 Fuge, Vivace (nach J.S. Bach)
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Duo C-Dur Wq. 142 für 2 Klarinetten
1 Adagio e sostenuto
2 Allegro
Edison Denissow (1929-1994)
Sonate für Klarinette solo (1972)
1 Lento, poco rubato
2 Allegro giusto
Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento Nr. 1 F-Dur KV 439 b für 3 Bassetthörner
Allegro / Menuetto Allegretto / Adagio / Menuetto / Rondo Allegro
- Pause -
Wolfgang Amadeus Mozart
Adagio und Fuge f-moll KV 404 a für Klarinette, Bassetthorn und Bassklarinette
1 Adagio
2 Fuge (nach W.F. Bach)
Francis Poulenc (1899-1963)
Sonate für 2 Klarinetten (1918)
Presto / Andante / Vif
Igor Strawinsky (1882-1971)
Drei Stücke für Klarinette solo
Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Rainer Schottstädt
Divertimento F-Dur nach vier Arien aus „Cosí fan tutte“ für 3 Bassetthörner
1 Aria „Come scoglio immota resta“ (Fiordiligi)
2 Aria „In nomini, in soldati“ (Despina)
3 Aria „In aura amorosa“ (Ferrando)
4 Terzetto „Una bella serenata“
Künstlerische Biografien:
1983 gründete Sabine Meyer zusammen mit ihrem Bruder Wolfgang und ihrem jetzigen Ehemann, dem Klarinettisten Reiner Wehle, das Trio di Clarone. Mehr als 300 Konzerte in Deutschland und vielen Ländern Europas belegen den Erfolg des ungewöhnlichen Trios ebenso wie Konzertreisen nach Afrika, Israel und Japan wie auch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Fernsehauftritte.
In der nun beginnenden Konzertsaison 2005/2006 ist das Trio wieder deutschland- und europaweit unterwegs, u.a. in La-Chaux-de-Fonds, Amorbach, Enschede, Berlin und Potsdam.
Sabine Meyer kann auf eine beispiellose Karriere als Solistin zurückblicken. In Crailsheim geboren schlug sie nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt war. Seither führen sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Kanada, Afrika, Israel und Australien. Sie gastiert seit 1983 regelmäßig in Japan und den USA.
Zahlreiche ihrer CD-Produktionen wurden mit Auszeichnungen bedacht; so erhielt Sabine Meyer bereits sechsmal den begehrten "Echo-Preis" der Deutschen Phonoakademie (so oft wie kein anderer Klassik-Künstler bisher), darunter allein viermal als "Instrumentalistin des Jahres".
Neben zahlreichen musikalischen Auszeichnungen ist Sabine Meyer Trägerin des "Niedersachsen Preises" und Mitglied der „Akademie der Künste Hamburg“.
Reiner Wehle absolvierte seine Studien in Hannover bei Hans Deinzer und in Paris bei Guy Deplus. Nach fünfjähriger Tätigkeit bei den Münchner Philharmonikern wurde Reiner Wehle 1985 erster Soloklarinettist des NDR in Hannover. Daneben pflegt er eine umfangreiche Tätigkeit als Kammermusiker. Zahlreiche Konzertreisen führten Reiner Wehle in die ganze Welt. Er spielte zahlreiche Schallplatten- und CD-Aufnahmen ein. Seit 1992 hat er – gemeinsam mit seiner Frau Sabine Meyer – eine Professur an der Musikhochschule Lübeck.
Reiner Wehle gewann als Mitglied des Quintett Chalumeau Preise bei den internationalen Musikwettbewerben in Colmar und Martigny sowie beim ARD-Wettbewerb in München. Als Solist war er Preisträger in Prag und Toulon. 1979 gewann er den 1. Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn.
Er produzierte eine große Anzahl von Tonträgern und erhielt bereits zweimal den begehrten „Echo-Preis“ für Aufnahmen des Jahres.
Wolfgang Meyer, in Crailsheim geboren, studierte bei Otto Hermann in Stuttgart und Hans Deinzer in Hannover. Gleich mehrfach erhielt er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". 1974 wurde er mit dem Kranichsteiner Musikpreis ausgezeichnet, 1975 war er Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München mit dem Syrinx Quintett. Es folgten 1976 der 1. Preis beim Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen sowie 1977 der 1. Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn. Seit 1989 lehrt Wolfgang Meyer als Professor an der Musikhochschule Karlsruhe, deren Rektor er heute ist.
Im kammermusikalischen Bereich arbeitet Wolfgang Meyer bevorzugt im Zemlinsky-Trio sowie im Duo Klarinette/Klavier mit Saule Tatubaera zusammen. Darüber hinaus verbindet Wolfgang Meyer eine intensive Partnerschaft mit dem Carmina Quartett und dem Quatour Mosaiques. Seit 1996 arbeitet Wolfgang Meyer regelmäßig mit Nicolaus Harnoncourt zusammen. Unter seiner Leitung spielte er auch das Mozart-Konzert ein. Ferner hat Wolfgang Meyer weitere zahlreiche Plattenaufnahmen veröffentlicht.
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