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Man muss Peter Falk zugute halten, dass er der Einzige war, der nach meiner Wahrnehmung vernehmbar interveniert hat, als ein Anwohner in der aktuellen Viertelstunde über das Ziel hinaus geschossen ist, als er nämlich dafür plädierte, Gemeindemitarbeiter rauszuwerfen. Herr Falk muss sich aber fragen lassen, weshalb er sich nicht ebenso lauthals empört hat, als die Tagesordnung kurzfristig und bewußt zum Nachteil der Anwohner umgestellt wurde. Wer auch immer sich diesen Coup ausgedacht haben mag: Ein Skandal!
Man versetze sich bitte in die Lage der Wettersteinstraßler: Entgegen dem ursprünglich geplanten Sitzungsablauf wird die Aktuelle Viertelstunde zeitlich nach hinten verlegt. Die Anwohner müssen sich damit abfinden, zunächst in ihrer Sache vor vollendete Tatsachen gestellt - quasi abgenudelt - zu werden, und erst danach bekommen sie die Möglichkeit, dem Gremium ihre Argumente vorzutragen.
Diese Gutsherrenart ist nicht nur 'ein unglückliches Händchen und mangelndes Gespür für den Umgang mit dem Bürger', sondern das ist so meilenweit weg von der Realität, dass einem geeignete Worte kaum einfallen.
Man stelle sich vor: Gröbenzell mahnt im Verfahren 'Süd-West-Umfahrung Olching' Beteiligung ein, die Behörde bejaht dies grundsätzlich, entscheidet anschließend sofort und endgültig in der Sache und gibt erst dann der Gemeinde Gröbenzell Gelegenheit, ihre Belange in Worte zu fassen. Die Gesichter der Gemeinderatsmitglieder im Rathaus würde ich dann gerne sehen wollen. Insbesondere auch das von Herrn Landrichter Peter Falk. Es entspräche den langen Gesichtern der Anwohner der Wettersteinstraße in der letzten Gemeinderatssitzung.
Detlef Arzt Gröbenzell
Mitteilung vom 14. August 2010
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