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Der Ortsverband der Grünen in Gröbenzell fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, sich an dem Bürgerbegehren gegen die Stadterhebung der Gemeinde zu beteiligen. Da der Antrag der grünen Gemeinderäte, am 4.7. mit dem Volksentscheid zum Nichtraucherschutz jedem Bürger einen Fragebogen mit "JA oder NEIN zur Stadterhebung" auszuhändigen, im Gemeinderat von CSU und SPD abgelehnt wurde, wolle man diese Bürgerabstimmung per Bürgerbegehren erreichen. Jede Bürgerin und jeder Bürger soll darüber abstimmen können, ob Gröbenzell zur Stadt werden soll oder nicht. Die Unterschriftenliste ist auf der Website http://www.gruene-groebenzell.de/ hinterlegt.
Nach der Veranstaltung vom vergangen Montag im Bürgerhaus zu diesem Thema, in der gut 200 Gröbenzeller die Stadterhebung nahezu einheitlich und vehement ablehnt hatten, von einer "organisierten Empörung" zu sprechen, wie Bürgermeister Rubenbauer dies laut Zeitungsbericht getan habe, "zeuge von abgehobener Machtarroganz, die jedes Gespür für die Meinung der Menschen vermissen lasse", so Walter Voit, Vorstandsprecher der Gröbenzeller Grünen. Nach Meinung der Grünen seien die Gröbenzeller zum Glück sehr mündige Bürger, die in wichtigen Fragen ihre Mitbeteiligung einfordern und die Grünen sehen sich als deren Anwalt. Mit dem Bürgerbegehren würde nun zum wiederholten Male der Wille der Bevölkerung gegen die Meinung der Rathausspitze durchgesetzt.
Walter Voit Bündnis 90/Die GRÜNEN Ortsverband Gröbenzell
Pressemitteilung vom 24. Juni 2010
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