|
In seiner Stellungnahme hat der Gröbenzeller Architekt Robert Winzinger eindrucksvoll die Position der Gröbenzeller SPD zur Auslobung des Architektenwettbewerbs Bahn-hofstraße bestätigt. In der letzten Gemeinderatssitzung hatte die SPD-Fraktion vorgeschlagen, den Architekten nur die dringend notwendigen Rahmenvorgaben und die Beschlüsse des erfolgreichen Bürgerentscheids mit auf den Weg zu geben. Die erarbeiteten Anregungen aus der Bürgerwerkstatt sollten dabei, ebenso wie die Ideen der Gemeinderatsfraktionen, den Architekten als Ideensammlung zur Verfügung gestellt werden.
Stattdessen hat eine Mehrheit aus CSU/FW und den Grünen einige Punkte als zwingende Vorgaben für den Architektenwettbewerb beschlossen. "Die Intention des Bürgerentscheids war es, eine möglichst breite Palette an Bebauungsvorschlägen für die Bahnhofstraße zu erhalten", betont Michael Schrodi, Fraktionsvorsitzender der SPD. "Nun betätigt sich die Mehrheit des Gemeinderats aber als Zensurgremium und lässt Vorschläge aus der Mitte der Bevölkerung unberücksichtigt"! So sollen nach dem Beschluss des Gemeinderats gewerblich nutzbare Flächen in der gesamten Bahnhofstraße zwingend vorgesehen sein, während der Erhalt des Grünen Baumes und des dazugehörigen Biergartens sowie die Schaffung von sozialem Wohnraum oder einer Kindereinrichtung, obwohl in der Bürgerwerkstatt vorgeschlagen, nicht in die Vorgaben aufgenommen wurden.
"Es ist nun an der CSU/FW und den Grünen, in der entscheidenden Gemeinderatssitzung ihre wettbewerbseinschränkenden Beschlüsse wieder rückgängig zu machen und einen wirklichen Wettbewerb um die besseren Ideen zuzulassen", appelliert Schrodi abschließend.
Michael Schrodi Fraktionsvorsitzender
Pressemitteilung vom 5. Februar 2010
|