|
An den 1. Bürgermeister der Gemeinde Gröbenzell Dieter Rubenbauer und die Mitglieder des Gemeinderates
Die Baumschutzverordnung wurde in den 1970er Jahren auf Betreiben des damaligen Vorsitzenden des Gartenbauvereins und SPD-Gemeinderats Walter Goldschmidt eingeführt. Sie hat sich über die Jahre hinweg bewährt und garantiert bis heute, dass Gröbenzell eine durchgrünte Gemeinde geblieben ist.
Bereits heute werden über 80 % der Anträge positiv beschieden. In Gröbenzell gibt es daher kein Problem mit der Baumschutzverordnung, sondern mit der bürokratischen und unflexiblen Handhabung. Die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger richten sich nicht gegen die Verordnung, es wird vielmehr deren Umsetzung durch die Verwaltung und den Vorsitzenden des Bauausschusses, 2. Bürgermeister Walter Strauch, kritisiert.
Die Menschen in Gröbenzell können zurecht nicht nachvollziehen, dass es beispielsweise bei Großprojekten wie dem Betreuten Wohnen ohne Schwierigkeiten möglich ist, eine große Zahl an Bäumen zu fällen, während manch kleinem Hausbesitzer trotz gravierender Beeinträchtigungen die Fällgenehmigung verweigert wird. Daran wird eine Änderung der Baumschutzverordnung nichts ändern. Vielmehr ist zu befürchten, dass sich durch die vorgeschlagene, willkürliche Herausnahme von bestimmten Baumarten aus der Baumschutzverordnung der Unmut der Bevölkerung noch vergrößert.
Die SPD wird sich daher für den Erhalt der bestehenden Baumschutzverordnung einsetzen.
Michael Schrodi Fraktionsvorsitzender
Pressemitteilung vom 22. Januar 2010
|