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Mit der Forderung nach Videoüberwachung für den neu gestalteten Gröbenzeller Bahnhofsbereich hat Thomas Breitenfellner vollkommen Recht. Was soll denn bitte noch passieren? Kaum war die neue Farbe getrocknet, schon waren die Wände in der Unterführung wieder verschmiert. Das Kunstwerk von Frau Spangenberg stand erst wenige Tage, als offenbar hirnlose Vandalen es nächtens mit Brachialgewalt irreparabel zerstörten. Die Schaukästen in der Unterführung wurden kürzlich wieder angebracht, unmittelbar danach zierten hässliche Schmierereien die Verglasung. Und die Aussichten, derartige Sauereien aufzuklären und gegebenenfalls Nachahmer abzuhalten: Gleich null.
Von beratungsresistenten Oberbedenkenträgern wie den Herren Rainer und Schrodi, die unzutreffend eine Bespitzelungsabsicht suggerieren wollen und - ohne jeglichen objektiven Anhaltspunkt zu haben - schlicht behaupten, mit Videoüberwachung ließe sich keine Straftat verhindern bzw. man verdränge Vandalismus allenfalls in andere Ortsbereiche, sollte man sich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Die Erfahrungen andernorts lehren, dass Videoüberwachung geeignet ist, Straftaten wie Sachbeschädigung zu verhindern und gegebenenfalls die Aufklärung von Straftaten zu ermöglichen. Die Investition wird rasch kompensiert sein und mittel- bis langfristig den Gemeindesäckel - also unser aller Geldbeutel - entlasten.
Detlef Arzt Stellvertretender Ortsvorsitzender CSU-Gröbenzell
Mitteilung vom 16. August 2009
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