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Vor 3 Jahren hat ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom einen Bauantrag gestellt für einen 35 Meter hohen Mobilfunkmasten, der direkt hinter dem Bauhof im Südwesten von Gröbenzell auf Olchinger Flur errichtet werden soll, aber Gröbenzell und Puchheim bestrahlen wird. Aufgrund großer Proteste der Bevölkerung und mehr als 2000 Bürgerunterschriften gegen den Mast, wurde man damals im Gröbenzeller Rathaus hellhörig und hat die schon gegebene Zustimmung zu dem Zuweg über Gröbenzell dann doch verweigert.
Nun hat sich die Deutsche Funkturm GmbH offenbar die Rechte für einen Weg von Westen her gesichert und verklagt nun das Landratsamt auf Erteilung der Baugenehmigung. In einer gemeinsamen Erklärung der Gröbenzeller GRÜNEN, der Ortsgruppe des Bund Naturschutz und der Bürgerinitiative "Nein zum Mobilfunkmast am Bauhof" bringen die Organisationen ihre Ablehnung des Turms zum Ausdruck. "Die Bevölkerung lehne den Turm ab wegen seiner Nähe zur Wohnbebauung, der möglichen Gefährdung durch die Mikrowellenstrahlung des geplanten Turms, wegen seiner hässlichen Optik und seiner Auswirkung auf die Grundstückpreise", so die Sprecher Christa Spangenberg (Bund Naturschutz), Ariane Zuber (Bürgerinitiative) und Walter Voit (Die GRÜNEN).
Die drei Organisationen wollen in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung am Montag, den 15.6. um 19.30 Uhr im Bürgerhaus in Gröbenzell über die Risiken der Handys und des Mobilfunks informieren. Die Referentinnen sind Heike S. Bleuel (Autorin des Buches "Generation Handy") und die Ärztin und Gröbenzeller Gemeinderätin Dr. Monika Baumann.
Während des Ortstermins des Gerichtes am Bauplatz laden die Veranstalter die betroffenen Bürger zu einem "stillen Protest" ein, mit dem sie ihr "Nein Danke" zum Funkmast den Richtern vermitteln wollen. Diese Kundgebung wird am 18.6. um 15 Uhr vor dem Gröbenzeller Bauhof am Ende der Rotwandstraße stattfinden (Anmerkung der Redaktion vom 16.6.2009: Ortstermin und "stiller Protest" am 18.6. wurden abgesagt und auf unbestimmt verschoben).
Walter Voit
Sprecher Vorstand Bündnis 90/Die GRÜNEN

Pressemitteilung vom 10. Juni 2009
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