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Einstimmig stellt sich der Vorstand der Gröbenzeller SPD gegen die Privatisierung der Deutschen Bahn AG und bittet seine Mitglieder ein entsprechendes Mitgliederbegehren zu unterstützen. Zum Hintergrund: Im Hinblick auf den Börsengang hat die DB AG nicht nur überproportional die Preise im Personenverkehr erhöht, sondern inzwischen für alle sichtbar zu wenig in Service und Ausstattung investiert. Die Bahn hat auch eine ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung, der sie nicht mehr ausreichend gerecht wird. In einer teilprivatisierten DB AG haben die Renditeerwartungen der Investoren Vorrang vor dem Wohl der Allgemeinheit.
Deshalb haben wir im Hamburger SPD-Grundsatzprogramm beschlossen: "Kernbereiche öffentlicher Daseinsvorsorge wollen wir nicht den Renditeerwägungen globaler Kapitalmärkte aussetzen." Gerade unter dem Eindruck der aktuellen Krise der Kapital- und Finanzmärkte muss sich die SPD eindeutig für eine "Bahn für Alle" positionieren.
Daniel Schneider Vorsitzender SPD-Ortsverein Gröbenzell
Pressemitteilung vom 13. März 2009
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