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 Bildung: Studienbeiträge: Wer sich sozial engagiert, soll nicht bezahlen
Bildung

Fürstenfeldbruck – Eine nachhaltige Stärkung der Hochschulen in Bayern und Deutschland fordert die Junge Union (JU) im Landkreis Fürstenfeldbruck. „Bildung ist unsere wichtigste Ressource“, so JU-Kreisvize Christian Kuscha. Aus diesem Grund werde die Hochschulpolitik langfristig über die Konkurrenzfähigkeit des Standorts Deutschland im globalen Wettbewerb entscheiden. Ziel müsse sein, hochqualifizierte Absolventen in ausreichender Zahl hervorzubringen. Konkret fordert die JU, dass die Studienbeiträge langfristig auf 500 Euro pro Semester gedeckelt werden.


Die Koalitionsvereinbarung, dass maximal ein Familienmitglied die Studienbeiträge zu bezahlen hat, müsse umgesetzt werden. Kuscha regt an, weitere Möglichkeiten zur Finanzierung der Studienbeiträge zu schaffen: Etwa durch mehr Stipendien oder zinsgünstige Darlehen. Wer sich nachweisbar sozial engagiert, etwa bei der Unterstützung von Senioren, soll von den Gebühren befreit werden.

„Studienbeiträge dürfen weiterhin nur zur Verbesserung der Lehre eingesetzt werden“, betont JU-Kreisvorsitzender Thomas Breitenfellner. Nur dann seien die Studienbeiträge den Studierenden zu vermitteln: „Studienbeiträge werden nur dann akzeptiert, wenn eine spürbare Verbesserung festgestellt werden kann.“

Das Studium müsse mehr danach ausgerichtet werden, ein tiefgreifendes Verständnis des vermittelten Themas zu erzeugen, so Kuscha. Derzeit liege der Schwerpunkt in vielen Studiengängen im Erlernen kurzfristigen Prüfungswissens, das spätestens nach einigen Monaten wieder vergessen ist. Darüber hinaus fordert der JU-Kreisverband eine bessere Vergleichbarkeit der Hochschulen in Deutschland.

Thomas Breitenfellner, JU-Kreisvorsitzender
Christian Kuscha, Stv. JU-Kreisvorsitzender

Pressemitteilung der Kreis -JU vom 19. Januar 2009











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