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 Gemeinde: Antrag zum gemeindlichen Spielplatz am Ascherbach
Gemeinde

Der Gemeinderat hat sich einstimmig für den Bau des 2005 fertiggestellten Spielplatzes am Ascherbach ausgesprochen, der von Familien und jungen Erwachsenen in Gröbenzell und Umgebung sehr gut angenommen wird. Dieser positiven Entwicklung stehen die seit diesem Zeitpunkt zu vernehmenden Stimmen der Spielplatzanwohner gegenüber, die einige Fehlentwicklungen in Planung und Nutzung des Spielplatzes monieren. Bis heute ist es nicht gelungen, die begrüßenswerte intensive Nutzung  des Spielplatzes mit den Interessen der Anwohner überein zu bringen.


Ziel dieses Antrages ist es deshalb, die bestehenden Probleme in Bezug auf die Nutzung und bauliche Gestaltung des Ascherbachspielplatzes zu konkretisieren und eine Lösung herbeizuführen, die sowohl den Interessen der Nutzer als auch der Anwohner dient.

Im Folgenden sollen nur kursorisch die dringendsten Probleme angesprochen werden:

1. Immer wieder scheint es eine ausufernden Nutzung des Spielplatzes als Party- und Festareal mit offenem Feuer, alkoholischen Getränken und lauter Musik weit über die erlaubten Öffnungszeiten hinaus zu geben.
2. In einem Schreiben der Regierung von Oberbayern wird explizit auf die Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner hingewiesen. Diese sind bei der Errichtung des Spielplatzes aber nicht berücksichtigt worden.
3. Einige Spielgeräte bzw. Plätze besitzen sehr geräuschintensive Materialien. Es erscheint als sinnvoll, über eine Ersetzung durch weniger lärmintensive Stoffe nachzudenken.
4. Der Mangel an ausreichenden Parkplätzen führt zu einem vermehrten Parksuchverkehr im Wohngebiet nahe dem Spielplatz und zu einem "wilden Parken" auch in nicht erlaubten Bereichen.

Die Verwaltung wird daher beauftragt, Lösungen für die oben genannten Punkte zu erarbeiten und dem Gemeinderat vorzulegen.

Michael Schrodi
Fraktionsvorsitzender SPD Gröbenzell

Mitteilung vom 5. Dezember 2008











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