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Initiatoren äußern Hoffnung auf zukünftige Zusammenarbeit
64% der Wählerinnen und Wähler und damit 22% der Wahlberechtigten haben sich beim Bürgerentscheid am 9. November 2008 für die Fragestellung und damit für die folgenden vier Punkte votiert: Nach dem Willen der Gröbenzellerinnen und Gröbenzeller soll nun in einem Architektenwettbewerb über das zukünftige Aussehen der Bahnhofstraße entschieden werden. Ein Betreutes Wohnen soll in diesem Bereich vorgesehen werden, einen Kreisverkehr an der Einmündung der Eschenriederstraße wird es nicht geben und es werden nur Einzelhandelsgeschäfte unter 400 m² Verkaufsfläche eingeplant.
Mit diesen Vorgaben ist eine gute Grundlage gelegt, die in den folgenden Wochen noch weiter verbreitert werden muss. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens wünschen sich dabei auch kreative Anregungen aus der Bevölkerung. „Was passiert, wenn eine solche wichtige Baumaßnahme im Gemeinderat durchgepeitscht wird, ohne den Willen der Bürger zu beachten, hat man am 9. November gesehen,“ erklärte Daniel Schneider, einer der Initiatoren.
„Wir erwarten jetzt einen offenen Diskurs unter Beteiligung des Gewerbes, der Vereine und der Anwohner“, so Schneider weiter.
Als „Sieg der Vernunft“ bezeichnet Katja Raths, Mitinitiatorin, den Ausgang des Bürgerentscheids. „Der Bürgerwille hat über die Arroganz der Macht gesiegt. Wir freuen uns besonders über die überparteiliche Unterstützung auch aus Reihen der CSU“, erklärte Raths weiter.
Die öffentliche Kritik auch aus der eigenen Partei macht aber Hoffnung auf ein Umdenken in der CSU.
Die Organisatoren des Bürgerbegehrens kündigen an, die Ortsentwicklung auch in Zukunft kritisch zu begleiten und auf Transparenz und Bürgernähe bei Entscheidungen zu drängen.
Katja Raths Daniel Schneider
Pressemitteilung vom 18. November 2008
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