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 Gemeinde: Zum Bürgerentscheid am kommenden Sonntag, 9. November
Gemeinde

Fraktionsvorsitzender der CSU Gröbenzell, Thomas Breitenfellner:

„Es ist abscheulich, mit welchen Mitteln die Initiatoren des rot-grünen Bürgerbegehrens in den letzten Tagen vor dem Entscheid kämpfen. Die CSU als „Betonfraktion“ zu verunglimpfen, ist eine verbale Entgleisung, für die wir von Herrn Schrodi (SPD) eine klare Entschuldigung erwarten. Der SPD-Fraktionsvorsitzende versucht, die Bürgerinnen und Bürger für dumm zu verkaufen. Er tut so, als wolle die CSU in der Bahnhofstraße einen Großmarkt haben. Das stimmt nicht!


Anders als SPD und Grüne macht sich die CSU dafür stark, dass die wohnortnahe Lebensmittelversorgung auf Dauer sichergestellt wird. Die Aussage des SPD-Ortsvorsitzenden Daniel Schneider, die Menschen sollten eben mit dem Auto zum Handelshof ins Gewerbegebiet fahren, verdeutlicht, dass die Genossen nicht an einer wohnortnahen Versorgung interessiert sind. Geht es nach der SPD, soll Handel künftig nur noch im Gewerbegebiet stattfinden.

Wofür die Initiatoren des Bürgerbegehrens wirklich stehen, bleibt auch nach ihrer wochenlangen Kampagne offen: Herr Schneider von der SPD will überhaupt keinen Lebensmittelmarkt in der Bahnhofstraße, Frau Raths von den Grünen einen mit knapp 600 Quadratmetern – beide zusammen werben im Bürgerentscheid indes für eine Begrenzung von 400 Quadratmetern. Was nun?

Übereinstimmend sagen die Gutachter, dass ein Lebensmittelmarkt mit einer Größenordnung von 400 Quadratmetern nicht rentabel und auf Dauer nicht überlebensfähig ist. Diese Realität auszublenden, zeugt von besonderer Naivität. Wer erklärt, ein Lebensmittelmarkt in der Bahnhofstraße würde einem Großmarkt gleichen, der behauptet schlicht und ergreifend die Unwahrheit. Die Höchstgrenze eines Marktes in der Bahnhofstraße liegt nur ein Drittel über der Verkaufsfläche des Rewe-Marktes in der Kirchenstraße.

Wer am Sonntag dem Bürgerentscheid zustimmt, verbaut Gröbenzell über viele Jahre die Chance, die Ortsmitte zukunftsgerecht zu entwickeln. Deshalb: NEIN zum rotgrünen Begehren!“

Gröbenzell, 4. November 2008











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