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Sehr geehrter Herr Breitenfellner,
heute wende ich mich wegen einiger notwendiger Klarstellungen auch persönlich an Sie: · Sie haben mindestens 2 mal in den letzten Monaten groß über die Presse angekündigt, die CSU Fraktion in Gröbenzell strebe den Neubau einer Halle mit 1000 bzw. 800 Plätzen an und · Sie haben dabei, bzw. im Vorfeld, nicht zu erkennen ergeben woher Sie die Erkenntnis haben, dass es einen entsprechenden Raumbedarf in Gröbenzell gibt.
Die SPD in Gröbenzell hat nach Ihrer ersten Ankündigung in der Presse den Bau einer Kulturhalle betreffend, entschieden bei der Behandlung dieses Themas die Vereine nach ihrem Bedarf zu fragen, statt hier eine "Bauchentscheidung" in die Presse zu tragen. Immerhin geht es bei einer solchen Entscheidung um erhebliche öffentliche Mittel.
Dass Sie jetzt über die Presse die Umfrage als "unseriös" bezeichnen und Sie verlauten lassen Sie "können mit den Feststellungen wenig anfangen" verwundert mich nicht:
1.) Es scheint Methode zu haben alles, alles was der eigenen Meinung widerspricht, erst einmal als "unseriös" zu titulieren und 2.) können Sie natürlich mit den "Feststellungen wenig anfangen"; nicht nur, weil die einzigen Feststellungen die veröffentlicht wurden Ihrer Wunschvorstellung widersprechen, sondern auch, weil Sie keine weiteren Informationen dazu haben. Deshalb ja auch die Ankündigung die Ergebnisse der Umfrage in einer SPD-Veranstaltung zu diskutieren.
Immerhin haben Sie eingeräumt "dass in der Regel 200 Plätze ausreichen" und sind damit von Ihrer bisherigen Position massiv abgewichen.
Ganz nebenbei sei noch auf 2 Punkte hingewiesen:
1.) Im Gegensatz zu der Wunschvorstellung der Gröbenzeller CSU-Fraktion (Bau einer Halle mit 800, bzw. 1000 Plätzen), geht es der Gröbenzeller SPD nicht darum ein vorher bestimmtes Ergebnis umzusetzen (im Falle des Bedarfs werden wir natürlich auch den Bau einer Halle mit 800 oder 1000 Plätzen unterstützen), sondern darum eine bürgernahe Entscheidungsfindung sicherzustellen, die sich am wirklichen Bedarf orientiert.
2.) Der bisherige Rücklauf an Umfragen ist schon inhaltlich sehr interessant; darüber hinaus wurde uns aber sogar in einem Anschreiben zur Rückantwort für das Herangehen an das Thema und den betriebenen Aufwand mit der Befragung ausdrücklich gedankt.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen Roland Stiegler Stellvertretender Vorsitzender der SPD Gröbenzell
MItteilung vom 21. September 2008
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