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Monika Stiegler, SPD-Gemeinderätin und Sozialreferentin, stellte im Namen der SPD-Fraktin heute den Antrag an den Gemeinderat, eine bestehende Belegungssperre der Sozialwohnungen in der Grünfinkenstraße aufzuheben. Begründet war die Sperre mit dem bevorstehenden Abriss der Gebäude. Dies führt dazu, dass freiwerdende Wohnungen nicht mehr belegt werden. Dadurch sinkt die Zahl der verfügbaren Sozialwohnungen in Gröbenzell ständig. Da aber der Abriss in nächster Zeit noch nicht ansteht, würden befristete Mietverträge helfen, akute Notlagen zu lindern.
Monika Stiegler führt aus: "Es gibt derzeit einen dringenden Bedarf an Sozialwohnungen in Gröbenzell. Derzeit müssen immer wieder dringend wohnungssuchende Mitbürger abgewiesen werden. Gleichzeitig haben wir leerstehende Wohnungen. Hier können wir noch mindestens für zwei Jahre Menschen in Notlagen unterbringen. Zwar sind die Wohnungen nicht modernisiert, aber es ist besser, die Menschen hier unterzubringen, als sie im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen zu lassen."
Daniel Schneider, SPD-Vorsitzender in Gröbenzell, ergänzt hierzu: "Auch ein derzeit in Planung befindliches Projekt zu einem Neubau von Sozialwohnungen auf dem Züblin-Gelände hilft uns noch nicht, den bestehenden Mangel an öffentlich gefördertem Wohnraum zu lösen. Zudem haben wir auch nach dem Neubau immer noch zu wenig Wohnungen für Bedürftige." Deshalb beinhaltet der Antrag von Frau Stiegler auch die Suche nach Möglichkeiten, zusätzliche Sozialwohnungen bereit zu stellen.
Monika Stiegler Sozialreferentin der Gemeinde Gröbenzell Gemeinderätin
Daniel Schneider Vorsitzender SPD Gröbenzell
Pressemitteilung der SPD-Fraktion in Gröbenzell vom 13. August 2008
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