|
CSU-Fraktionschef Thomas Breitenfellner hat betont, die CSU-Fraktion werde die Ergebnisse der Studie zur Bahnhofstraße abwarten. SPD und Grüne hatten jüngst erklärt, sie wollen die Ergebnisse nicht in die Planungen einbeziehen. „Es ist töricht“, so Breitenfellner, „diese qualitative und nicht ganz billige Befragung zu ignorieren.“ Sobald diese Ergebnisse vorlägen, müsse die Planung zielorientiert vorangebracht werden. „Die Bürger erwarten zurecht, dass sich in der Bahnhofstraße endlich was tut.“ Breitenfellner warnt davor, dass der Gröbenzeller Norden abgehängt werde.
„Wir müssen die Einkaufsmöglichkeiten deutlich verbessern.“ Vor allem für ältere Menschen müsse eine zentrale Versorgung gewährleistet sei. Zudem gehe es darum, bestehendes Gewerbe zu stärken. Er wies daraufhin, die obere Bahnhofstraße müsse in erster Linie Zentralfunktionen erfüllen.
Breitenfellner ruft alle Fraktionen im Gemeinderat auf, sich konstruktiv an der Planung zu beteiligen, sobald die Umfrage belastbare Ergebnisse bringe. Breitenfellner: „Sommer-Populismus ist der Sache nicht dienlich.“ Die als Bürgerbegehren propagierte Kampagne von SPD und Grünen sei zum Scheitern verurteilt. Selbst die Initiatoren seien sich nicht einmal in der Sache einig. „Während die SPD unbedingt für ein Betreutes Wohnen plädiert, haben sich die Grünen von diesem Gedanken schon längst verabschiedet.“
Thomas Breitenfellner
Pressemitteilung vom 23. Juli 2008
|