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In der aktuellen Diskussion um die Aufweichung des Atomkompromisses hält die SPD im Landkreis Fürstenfeldbruck am Zeitplan für den Atomausstieg fest. Die Vorschläge, Atommeiler länger laufen zu lassen als bislang geplant oder gar neue zu bauen, seien mit der SPD nicht zu machen, so Peter Falk, Unterbezirksvorsitzender. "Der Ausstieg steht auf einer breiten gesellschaftlichen Grundlage, er ist sinnvoll und notwendig", so Falk weiter. Außerdem verlangt Peter Falk von der CSU endlich Ehrlichkeit:
Da die CSU neue Atomkraftwerke bauen will, soll die CSU noch vor der Landtagswahl Standorte benennen. Dann kann die Bevölkerung urteilen. Wenn die CSU ein weiteres AKW für den Bedarf im Großraum München will, so soll sie den Bürgerinnen und Bürgern reinen Wein noch vor der Wahl einschenken, so Falk.
Er erinnert daran, dass auch Uran, der Grundstoff der Atomkraft ein endlicher Rohstoff ist und die Entsorgung des hochgiftigen Atommülls bislang ungeklärt ist. Warnend sei in diesem Zusammenhang das Beispiel des Lagers Asse II, in dem schon nach 30 Jahren zu Laugeeinbrüchen gekommen ist, die zur langfristig zur Verseuchung der Umgebung führen könnten und die Stabilität des Versuchs-Endlagers gefährden. 125.000 Behälter mit schwach- und mittelradioaktivem Müll lagern hier.
Auch die Zwischenfälle im schwedischen Kraftwerk Forsmark und in Krümmel zeigen, dass die Risiken der Atomkraft nicht vollständig beherrschbar sind. Aus diesen Gesichtpunkten gibt es laut Falk keine Alternativen zum Ausbau der regenerativen Energien.
Daniel Schneider Pressesprecher im Unterbezirksvorstand der SPD
Pressemitteilung vom 8. JUli 2008
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