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In dieser Woche informierte die SPD Gröbenzell mit Plakaten und einem Infostand an der S-Bahn über die Hintergründe der derzeitigen Baumaßnahmen an der Bahnunterführung in der Ortsmitte. Wie Gregor von Uckermann erläuterte, wurden bereits vor 10 Jahren 500.000 DM für die Neugestaltung der Bahnhofsunterführung aufgewendet. "Nun verbuddeln die Mehrheitsfraktionen sage und schreiben 540.000 Euro in der Bahnhofsunterführung", entrüstet sich Gregor von Uckermann, Mitglied im SPD-Ortsvereinsvorstand.
Michael Schrodi, Fraktionsvorsitzender der SPD in Gröbenzell, merkte dazu an, dass die SPD in der Vergangenheit mehrfach Anträge gestellt hatte, um Geld für Ausbesserungen und Malerarbeiten bereitzustellen und die Unterführung in einem optisch ansprechenden Zustand zu erhalten. Dagegen hat die Gemeinderatsmehrheit entschieden die 540.000 Euro für den Umbau der Unterführung auszugeben.
In der letzten Gemeinderatssitzung stimmten hingegen die CSU-Gemeinderatsfraktion in der gegen eine von der SPD seit Jahren geforderte soziale Staffelung der Kindergartenbeiträge sowie ein kostenloses letztes Kindergartenjahr. Nicht einmal die entstehenden Kosten und die Zahl der betroffenen Kinder waren geprüft worden, aber als Grund für die Ablehnung wurde angegeben, die Maßnahmen würden zu viel Geld kosten.
Die Reaktion der Bürgerinnen und Bürger auf die Aktion war durchweg positiv. "Viele Gröbenzellerinnen und Gröbenzeller reagierten mit Kopfschütteln und Missbilligung auf diese Prioritätensetzung durch die CSU", berichtet Gregor von Uckermann.
Pressemitteilung der SPD Gröbenzell vom 19. Juni 2008
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