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Der Bauträger des Projekts "Betreutes Wohnen" in der Olchinger Straße will die großen Bäume auf dem Grundstück fällen lassen, da sie zu nahe am zu errichtenden Gebäude seien. Offenbar ist dies laut Investor erst beim Ausheben der Grube aufgefallen. Diese Aussagen bezeichnet SPD-Ortsvorsitzender Daniel Schneider als wenig glaubwürdig. Vielmehr erinnert das Vorgehen einer Salamitaktik. Schon der Bau an sich, ein 112 Meter langer, 15 Meter hoher Block war umstritten. Das Eigentumsmodell wurde als unzweckmäßig kritisiert.
"Der Investor dachte wohl, auch noch das Abholzen der Bäume zu fordern, sei etwas zu viel", erklärt Schneider. Man dachte wohl, der Widerstand sei nach Baubeginn geringer. An einen reinen Planungsfehler glaubt Schneider nicht - "wenn dies wirklich so sein sollte, würde ich den Architekten feuern", äußerte der SPD-Ortsvorsitzende.
Schneider sprach sich gegen die Zustimmung des Bauausschuss für die Fällaktion aus. "Die SPD hat hier eine klare Position. Der Bauträger ist am Zug Alternativen zu suchen", erklärt Schneider abschließend.
Daniel Schneider
Vorsitzender SPD Ortsverein Gröbenzell
Pressemitteilung vom 13. Juni 2008
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