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In der letzten Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses der Gemeinde Gröbenzell wurde eine soziale Staffelung der Kindergartenbeiträge abgelehnt. Vorausgegangen war dieser Ablehnung ein Antrag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Schrodi im Gemeinderat. Dieser Antrag hatte aber nicht etwa die soziale Staffelung zum Inhalt, die schon mehrfach von der konservativen Mehrheit im Gemeinderat abgelehnt worden war. Schrodi und die neue Sozialreferentin der Gemeinde, Monika Stiegler, wollten lediglich eine Information darüber,
· welche Kosten die Wiedereinführung der sozialen Gebührenstaffelung und · die Einführung eines kostenfreien letzten Kindergartenjahres bedeuten würde,
um auf Basis dieser Zahlen eine ernsthafte Diskussion des Themas zu ermöglichen. Dieser Antrag war schon vor einem halben Jahr gestellt worden und blieb bis heute unbeantwortet. Bürgermeister Rubenbauer fühlte sich, seinen Reaktionen zufolge, durch die Diskussion nur gelangweilt. Diese Frage scheint der SPD in Gröbenzell allerdings so wichtig, dass auch weiterhin nicht auf die Beantwortung dieser Frage verzichtet werden wird.
Darüber hinaus wird die Fraktion in der nächsten Gemeinderatssitzung den Antrag stellen für alle im Gemeindegebiet verfügbaren Kindereinrichtungen (Krippenplätze und Kindergartenplätze) eine Übersicht zu erstellen, aus der sich die Zahl der Plätze und die Belegung in den einzelnen Einrichtungen im Laufe der letzten Jahre entwickelt hat. Hintergrund dieser Frage ist, dass eine erhebliche Anzahl an Kindern sowohl in den Kinderkrippen, als auch in den Kindergärten abgewiesen werden mussten. Hier scheint es uns sinnvoll und notwendig insbesondere den Neubau der Kinderkrippe, den die CSU-Mehrheit im Schnelldurchgang an dem normalen Gremienablauf vorbei umsetzen will, in seiner derzeit geplanten Form nochmals zu diskutieren. Dieser Neubau würde gerade einmal den heute bekannten Bedarf an Krippenplätzen decken. Nachdem aber von weiter steigendem Bedarf auszugehen ist würden wir im Sinne einer vorausschauenden Planung für eine Erweiterung der Planung um mindestens ein oder zwei Krippengruppen plädieren.
Monika Stiegler, SPD Ortsverein Gröbenzell
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