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Erwin Huber ist untragbar geworden
Nach den katastrophalen Zahlen der Bayerischen Landesbank müssen strukturelle und politische Konsequenzen gezogen werden. "Es ist unglaublich, dass offenbar besonders staatliche oder halbstaatliche Banken in Deutschland diese hochrisikoreichen Geschäfte betrieben haben, die nun dazu führen, dass Milliarden Euro buchstäblich verbrannt wurden", erklärte Daniel Schneider, Pressesprecher des Unterbezirks der SPD.
"Der Steuerzahler wird die Zeche zahlen müssen", so Schneider weiter. Die Landkreis-SPD mahnt daher Reformen an, die die Kontrolle verstärken. Zusätzlich muss die politische Verantwortung geklärt werden. Finanzminister Huber hat entweder seine Aufsichtspflichten verletzt oder den Landtag lange Zeit über die wahren Auswirkungen der Bankenkrise im Unklaren gelassen. Daher wäre sein Rücktritt vom Amt des Bayerischen Finanzministers nur konsequent.
Daniel Schneider, Gröbenzell Pressesprecher im Unterbezirksvorstand der SPD
Pressemitteilung vom 3. April 2008
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