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Finanzierung weiter unsicher, öffentlicher Nahverkehr würde geschwächt
Zu den Ergebnissen des Transrapid-Spitzengesprächs erklärt SPD-Landratskandidat Peter Falk: "Auf Biegen und Brechen soll der Transrapid als Abschiedsgeschenk für Stoiber durchgesetzt werden. Rein zufällig wurde nun, genau vor dem bevorstehenden CSU-Parteitag, erneut ein Durchbruch für dieses Projekt verkündet. Dieser Durchbruch erweist sich aber schon auf den ersten Blick als großes Brimborium um minimale Zugeständnisse, während die Gesamtfinanzierung weiterhin völlig unklar ist: Zum einen wird sich der angebliche Festpreis von 1,85 Mrd. Euro, wie alle Experten prophezeien, noch deutlich erhöhen.
Zum anderen gibt es selbst für diese 1,85 Mrd. Euro keine gesicherte Finanzierung, weil weiterhin Millionenbeträge von EU und Flughafen eingerechnet werden, obwohl weder die EU Zuschüsse zugesagt hat noch die Gesellschafter des Flughafens einen Finanzbeitrag beschlossen haben.
CSU-Minister Huber behauptet, der Transrapid sei ein "Geschenk an München". Von einem Geschenk kann aber keine Rede sein. Den Löwenanteil sollen die Steuerzahler leisten, während sich die Industrie vornehm zurückhält. Auch verkehrspolitisch ist der Transrapid nur ein Danaergeschenk: Mit seiner Realisierung würde der öffentliche Nahverkehr in der Region geschwächt. Die SPD im Landkreis Fürstenfeldbruck wird sich daher weiterhin diesem sündhaft teuren und verkehrspolitisch völlig sinnlosen Abschiedgeschenk für Stoiber widersetzen!" Daniel Schneider Pressesprecher im Unterbezirksvorstand der SPD
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