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In einem Positionspapier spricht sich der Kreisverband der Jungen Union für den Investivlohn aus. „Mit Hilfe der Mitarbeiterbeteiligung am Firmenkapital soll den Arbeitnehmern ein fairer Anteil am Volkseinkommen zugesichert werden“, so Wolfgang Beer, Wirtschaftspolitischer Sprecher der Kreis-JU. Die Junge Union spreche sich für die rasche Umsetzung einer stärkeren Mitarbeitergewinn- oder Kapitalbeteiligung aus. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber würden von den Vorteilen profitieren. Erstere partizipierten an den Erfolgen ihrer Unternehmen und könnten sich in Zeiten des Wachstums über das Festgehalt hinaus zusätzlich im Rahmen ihrer Berufstätigkeit verbessern.
Der These, dass lediglich Manager bzw. die oberen Führungsschichten persönlichen finanziellen Nutzen aus prosperierenden Unternehmen ziehen, könne somit nicht mehr zugestimmt werden.
„Die Führung hingegen könnte durch die stärkere Bindung an den Betrieb auf motivierte Arbeitnehmer zurückgreifen“, ist Beer überzeugt. Des weiteren sei der positive Effekt einer breiteren Eigenkapitalbasis nicht außer Acht zu lassen. Gerade deutsche Unternehmen, die im internationalen Vergleich eine geringe Eigenkapitalquote aufweisen, würden durch die Einführung des Investivlohns ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.
In ihrem Papier verweist die Junge Union auf den freiwilligen Charakter der geforderten Regelungen. Nur mit einer liberalen Handhabung könne die Grundvoraussetzung für den Mehrwert sämtlicher Beteiligten geschaffen werden.
Fürstenfeldbruck
Alexander Weise Kreisgeschäftsführer JU FFB
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